Panoptikum – der Blog

Panoptikum oder Wunschkammer bezeichnet einen Raum, in dem Kuriositäten einer Zeit gesammelt, in Kontext gestellt und einer Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In diesem Blog betrachte ich unsere Gesellschaft unter dem Fokus des sich abzeichnenden Paradigmenwechsels. Vom Ich zum WIR, vom vorherrschenden Wirtschaftssystem zur Sinn-Ökonomie. Dabei erzähle ich mal persönlich, zitiere Statistiken, kommentiere zeitgenössische Artikel und spinne Visionen einer schönen neuen Welt. Damit verbunden sind Wünsche und Wundervolles. Also vieles, das eine Wunschkammer braucht, um den Besucher zu überraschen, zu faszinieren und etwas Neues im Innen und Außen anzustimmen.

24. Türchen

„Hauptsache friedlich. Die Liebe und der Frieden sind überall. Sie sind DIE treibenden Kräfte unserer Erde, unseres Seins. Nur leider liegt unser Fokus oft auf dem Schlechten (siehe Nachrichten) oder dem was nicht funktioniert (Defizitdenken). Machen wir doch einen Fokusschwenk und konzentrieren uns auf die allgegenwärtige Liebe! Die liebevolle Kraft, die alles zusammenhält.“

FROHE WEIHNACHTEN 🙂

23. Türchen

„Unsere Welt ist polarisiert. Viele verschiedene Lager, Ansichten, Meinungen. Per se ist eine solche Diversität bereichernd und fruchtbar für den Dialog, wenn wir uns unserer Gemeinsamkeiten als Menschheit bewusst geworden sind und als globale Gesellschaft ein übergeordnetes Ziel verfolgen. Dann können wir die Vielfalt als Bereicherung empfinden, da aus ihr Kreativität entspringt, die wir dringend brauchen. Aktuell führen wir den Dialog aber noch aus dem Bewusstsein der Spaltung heraus, das heißt, dass wir das große Ganze selten sehen und uns daher oft im Klein-Klein der verschiedenen Lager und des Rechthabenwollens verlieren. Aus dieser Perspektive erscheint unsere Welt massiv gespalten. Wie wäre es, wenn wir in der breiten Gesellschaft zunächst eine Metaperspektive einnehmen und dann im Bewusstsein unser aller Gemeinsamkeiten entsprechend handeln?“

22. Türchen

„Wer bin ich allen Menschen zu danken, auf der anderen Seite, wer bin ich auch wieder nicht. Also: Ich bin dankbar für alle Menschen, die täglich kleine, liebevolle Handlungen vollziehen, auf die unsere Welt aufbaut, die sie zusammen und am Leben erhält. Ich danke allen Menschen, die sich für eine faire und gerechte Welt einsetzen und sich jede Minute gegen den Ärger und für die Versöhnung entscheiden. Die hegen und pflegen. Die sich gegen das Rechthaben und für das Miteinander entscheiden. Die Tränen trocknen, Wäsche waschen, den Kindern den Rucksack packen, Sorgen teilen, feste Feiern und miteinander lachen. DANKE! :-)“

21. Türchen

„…denn das Licht und die Liebe haben schon lange das Bewusstsein und die Herzen der Menschen erfüllt und sie auf eine kollektive Stufe der Erkenntnis gehoben, die nur noch Wärme und ehrlich menschliches Miteinander hervorbringt. Wir leben das tiefgreifende Bewusstsein, dass wir alle einen hoch komplexen Organismus bilden, dass wir in einem Ökosystem und in einem Kosmos miteinander verbunden sind…“

20. Türchen

„Lass mich kurz erklären, was ich mit Weltfrieden verbinde. Weltfrieden ist für mich ein Konzept, das viel belächelt und diskutiert wurde. Als ich ein kleines Mädchen war, habe ich mir den Weltfrieden gewünscht, merkte aber bald, dass das scheinbar ein Wunsch war, der mich in eine „kleines, naives Mädchen“-Schublade steckte. Das war interessant, sagte es doch mehr über meine Umwelt als über mich aus. Die Tatsache, dass das globale Wir-Bewusstsein immer weiter wächst und globaler Friede denkbar wird, fühlt sich gut an und lässt mich hoffen.“

19. Türchen

„Wir leben heute in einer Wissensgesellschaft. Wir haben bisher als Menschheit verschiedene politische und wirtschaftliche Systeme durchlaufen und ausprobiert. Wir könnten jetzt aus unseren Erfahrungen schöpfen, die dienlichsten Instrumente auswählen und neue, nachhaltige Strukturen schaffen. Unsere dringlichsten globalen Probleme sind von uns Menschen gemacht, also können wir sie auch ändern.“

18. Türchen

 „Wenn wir unsere Welt betrachten und sich das Individuum wünscht in Frieden zu leben, bleibt nur eine Schlussfolgerung: Alle Menschen auf dieser Welt müssen gut leben können, sie dürfen keinen Hunger leiden und wir brauchen als Menschheitsfamilie ein gemeinsames Verständnis dafür. Solange massive Ungerechtigkeiten in der Welt bestehen, kann es nur schwerlich Frieden geben.“

17. Türchen

„Wir sind bereits angekommen in einer Welt der kollektiven Kreativität. Keiner kann mehr alle Probleme allein lösen und niemand muss alles können und verstanden haben. Wichtig ist, dass wir das beisteuern, was wir haben und es dann im konstruktiven, lösungsorientierten Dialog zusammenbringen.“

16. Türchen

„Ghandi erzählt von einem indischen Herrscher: Als ein vertriebenes Volk zu ihm kommt und bittet bei ihm siedeln zu dürfen, zeigt er auf ein volles Glas Wasser und sagt: „Unser Land ist so voll, wie dieses Glas Wasser. Wir haben keinen Platz für euch!“

Da nahm der Anführer des vertriebenen Volkes einen Löffel Zucker und rührte ihn ins Glas. Er sagte: „So wie sich dieser Zucker mit dem Wasser vermischt, so wollen auch wir uns in euer Volk fügen und es versüßen.“ Dem Herrscher gefiel die Antwort und das Volk durfte siedeln. Bis heute versüßen die Siedler durch ihre warmherzigen Bräuche und Sitten das Leben der Menschen in besagtem Land.

Beim Auflösen des Zuckers musste ich zunächst an schmerzhafte Assimilation denken. Verliert das Volk dann nicht seine Identität? Können Sie dann noch glücklich sein? Ist dieser Preis für das Siedeln nicht zu hoch? Doch dann begriff ich: Wir können es uns zur täglichen Aufgabe machen das Leben anderer zu versüßen und müssen keine Angst haben dabei unsere Indentität zu verlieren.“

15. Türchen

„Die Vision scheint mir noch weit entfernt. Dennoch: Ich fände es super, wenn Geld irgendwann in einem gesamtheitlichen Bewusstsein gehandhabt wird. Das heißt, dass wir Menschen Geld vor allem mit einem liebevollen, solidarischen und dankbaren Gemütszustand verwenden (einnehmen, ausgeben, investieren) und Geld dann vor allem in Gutes, Faires, ökologisch Nachhaltiges, Gerechtes und Liebevolles fließt. Genügend Kapital wäre vorhanden. Es ist derzeit zum Großteil jedoch noch anderweitig gebunden.“